Makroworkshop

Teil 2 des Makroworkshops entführte uns erneut in die Welt der kleinen Dinge. Wieder standen Zwischenringe, Nahlinsen, Umkehrringe, Makroobjektive und -schlitten im Mittelpunkt und alles konnte ausprobiert werden. Daneben ging es um Fokus Stacking. Die Schärfeebene ist bei Makros sehr gering. Eine geschlossene Blende führt zu Beugungsunschärfen. Deshalb sollte immer mit der Arbeitsblende fotografiert werden, das ist i. d. R. der Bereich von zwei bis drei volle Blendenstufen nach der offenen Blende. Die Lösung für diese Herausforderung lautet mehrere Bilder machen mit unterschiedlichen Fokuseinstellungen. Diese werden dann überlagert. Das kann entweder manuell mit einem Makroschlitten oder mit einem Programm gemacht werden. Das Programm steuert dabei die Kamera. Mögliche Programme wären Helikon Focus Pro oder Franzis FOCUS projects 4 professional. Bei beiden gibt es kostenlose Testversionen. Es ist ratsam, das vorher auszuprobieren, denn ein Kauf macht nur mit kompatiblen Kameras und häufigerem Einsatz Sinn und erfordert einen gewissen Zeitaufwand.

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