Hopfenfelder bei Lilling

Rund um Lilling ist ein großen Hopfenanbaugebiet, bei Biohopfen gar das derzeit Größte der Welt. An dünnen Drähten schlängelt sich jede der duftenden Pflanzen hoch in den Himmel. Die reifen Früchte hängen wie Weintrauben an den rasend schnell wachsenden Pflanzen. Dicke Balken in vollendeter Symetrie stützen die grüne Hölle. Dieses Erlebnis zwischen Natur und Grafik haben wir auf der Höhe zwischen Lilling und Wölfersdorf in Bildern einfangen. Spontan bot sich uns die Möglichkeit, mehr über Hopfen zu erfahren. Die Hopfenreben ranken sieben Meter in die Höhe und die Wurzeln sind ebenso tief. In der Wachstumsphase legt die Pflanze, die immer paarweise austreibt, täglich rund 30 cm zu. Die Pflanze ist ziemlich intelligent. Hat sie zehn Seitentriebe und der Tag eine gewisse Länge erreicht, fängt sie an zu blühen. Braune Stellen an den Dolden haben nichts mit Wassermangel zu tun, schuld ist eine Spinnmilbe, die an den Früchten saugt. Als Fotostandort haben wir ein Bitterhopfenfeld ausgesucht, das für die Haltbarkeit des Bieres gebraucht wird. Der Geschmack wird über Aromahopfen gesteuert. Unabhängig von der Sorte bringt der Hopfen rund 50 Jahre Ertrag. Danke an Herrn Pingold für die spontanen Erklärungen.

Hopfenfelder bei Lilling

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